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Hier finden sie aktuelle Informationen rund um das Sattel-Fest ...

Sattel-Fest 2010: "Es ist super gelaufen!"

HAMM/SOEST - Tausende Radfahrer waren am Sonntag beim 5. Sattel-Fest zwischen Hamm und Soest unterwegs. Eine 40-Kilometer-Strecke zwischen beiden Städten war für den Autoverkehr gesperrt worden. Die Veranstalter sprachen von rund 50 000 Teilnehmern auf dem gesamten Streckenabschnitt. Zu größeren Problemen kam es dabei nicht.

Das Rad-Festival hatte um 9 Uhr mit einem Gottesdienst im Hammer Kurpark, dem westlichen Endpunkt der Route, begonnen. Bereits am Morgen waren zahlreiche Radler unterwegs, die Strecke füllte sich dann zunehmend ab 11 Uhr. Im Laufe des Tages verteilten sich die Massen dann relativ gleichmäßig zwischen Hamm und dem Soester Marktplatz.

Dörthe Strübli vom Hammer Stadtmarketing zog für die Organisatoren eine erfreuliche Bilanz. Die Verlegung des Hammer Endpunktes vom Marktplatz in den Kurpark habe sich als richtig erwiesen. Die Anbieter seien dort sehr zufrieden; der neue Standort solle beibehalten werden.

„Es ist super gelaufen“, freute sich Dirk Bröcking vom Stadtmarketing in Soest. Am stärksten hätten jedoch die Dörfer und Ortsteile profitiert, vermutet er. Denn viele Radler seien nicht die gesamte Strecke durchgefahren, sondern „irgendwo hängen geblieben“ und dann umgekehrt.
Keine Probleme auf der Strecke meldete der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) aus seiner Leitstelle. Der stellvertretende Hammer Kreisvorsitzende Werner Böcker sprach von wenigen Radpannen, bei denen der ADFC helfen musste. Drängendste Probleme seien ein für eine Viertelstunde vermisstes Kind und ein renitenter Autofahrer gewesen, der die Streckensperrung nicht akzeptieren wollte. Die hinzugezogene Polizei habe den Mann entsprechend belehrt. Die Zahl der uneinsichtigen Autofahrer sei jedoch gegenüber den Vorjahren stark gesunken.

Großes Lob zollte der ADFC-Mann den 44 Verkehrskadetten aus Hamm und dem Kreis Mettmann. Sie seien erstmals über Funk miteinander verbunden gewesen und hätten die meisten Probleme vor Ort selbstständig lösen können.
Die Polizei vermeldete aus beiden Städten „keine nennenswerten Störungen“. Der Hammer Rettungsdienst verzeichnete lediglich zwei Einsätze: Ein beim Spielen verletztes Kind und eine Frau mit einer Fußverletzung wurden ins Krankenhaus gebracht. - jf/bs

Der Minister radelt mit

HAMM - Bürgermeisterin Ulrike Wäsche weiß, wovon sie spricht, wenn sie über die Gefahren des Radfahrens spricht. Sie selbst stürzte jüngst, als sie mit dem Rad unterwegs war. Für die Teilnehmer des Sattel-Festes hatte sie deshalb einen guten Rat: „Tragen Sie auf jeden Fall einen Helm.“ Viele derer, die bei der Fahrt von Hamm nach Soest an den Start gingen, folgten diesem Rat.

Das Sattel-Fest am Sonntag hatte einige Novitäten zu bieten, so zum Beispiel das Projekt „Guide for blind“, bei dem Sehende und Blinde gemeinsam auf dem Tandem unterwegs waren. Dr. Ulrike Gilhaus, die stellvertretende Landrätin des Kreises Soest, stellte das Projekt vor.

Landesbau-, Wirtschafts- und Verkehrsminister Harry Kurt Voigtsberger war eigens zur Eröffnung des Sattel-Festes nach Hamm gekommen und radelte sogar einen Teil der Strecke mit. „Ich habe am vergangenen Wochenende schon auf der A 40 trainiert, damit ich jetzt auch fit bin für das Sattel-Fest“, sagte er im Vorfeld. „Nordrhein-Westfalen ist das Radland in Deutschland“, so Voigtsberger in seiner kurzen Ansprache. Er wies darauf hin, dass es in Nordrhein-Westfalen ein Radwegenetz mit einer Gesamtlänge von gut 22 000 Kilometern gebe – so lang, wie in keinem anderen Bundesland. Voigtsberger warb dafür, für kleinere Strecken öfter mal das Rad zu nehmen und drückte seine Hoffnung aus, dass der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen noch größer wird.

Christiane Mackensen, die stellvertretende Bürgermeistern von Soest, machte die Besucher auf ein Angebot der Nachbarstadt aufmerksam. Ein „Rendez-vous-Wochenende“ mit Radtour, Stadtführung und Übernachtung in einem Soester Hotel soll Fahrradbegeisterte in die Bördestadt locken. „Wir würden uns freuen, wenn viele Lust haben, dieses Angebot anzunehmen“, sagte sie. - pat

Fahrradmarkt im Kurpark Hamm verbreitet mehr Atmosphäre

HAMM - Premiere für den Fahrradmarkt im Kurpark: Erstmals hatte die Stadt die Angebote von Touristikern, Händlern und Vereinen in Hamms „grüne Lunge“ verlegt – und damit für eine deutliche atmosphärische Aufwertung des Marktes gesorgt. Dank des Wetters, das gestern mitgespielt hatte.

Dazu gab‘s gleich drei Bühnen statt bislang einer, auf denen ein abwechslungsreiches Programm geboten wurde – mit Musik und Tanz vor allem im Musikpavillon, vor dem sich besonders viele „Sattel-Feste“ längere Zeit ausruhten.

Allerdings konnte das gastronomische Angebot die Nachfrage kaum befriedigen: Gerade einmal ein Schnellimbiss ergänzte die Kurhaus-Gastronomie, entsprechend lang waren die Schlangen. Ein Vorteil der Innenstadt war es, dass hier schnell die zahlreichen Eiscafés und Restaurants besucht werden konnten; allerdings fanden nicht wenige Radler auch so den Weg in die City.
Wie schnell vergehen eigentlich fünf Sekunden? Besucher des Fahrradmarktes, der in diesem Jahr erstmals im Kurhausgarten stattfand, hatten am Stand der AOK die Gelegenheit, sich selbst und ihre Schätzfähigkeit zu testen. Nach der Aktivierung der Anlage sollte nach exakt fünf Sekunden ein Knopf gedrückt werden, für die besten Resultate gab es Preise zu gewinnen. Doch während sich die Besucher bei diesem Spiel nur kurze Zeit Vergnügen konnten, gab es auf dem Rest des Geländes weit mehr zu sehen und zu erleben. Wenn sie es denn bis dorthin geschafft hatten. Einige Besucher aus Warendorf und der weiteren Umgebung nämlich suchten den Markt vergeblich auf dem Platz an der Pauluskirche, wo er in den Vorjahren zu finden gewesen war.

Stefanie Molenda aus Hamm war zusammen mit ihrem Mann, drei Kindern und einer befreundeten Familie zum Markt gekommen. „Ich erledige im Alltag alles mit dem Fahrrad“, erzählt sie. Dementsprechend begeistert war sie vom Angebot beim Markt. Interessierte konnten sich die neuesten Rad-Trends ansehen, platzsparende Aufbewahrungsmöglichkeiten für Räder finden und natürlich auch alles über die Sicherheit beim Radfahren erfahren. An der Radtour nach Soest nahmen die Molendas nicht teil: „Das ist für die Kinder noch zu anstrengend“, sagte die fahrradbegeisterte Mutter. Auf dem Markt aber gab es für die fünf-, elf- und 15-jährigen Sprösslinge allerhand zu erleben.

Zum Beispiel einen Sinnesparcours, den das Stadtmarketing anbot: Mit nackten Füßen sollten die Neugierigen über unterschiedliche Bodenbeläge gehen – und erfuhren erstaunliches: Das Laufen auf Flaschenkorken schmerzt weit mehr, als das Begehen von spitzen Steinchen. Schmerzen drohten auch den Fahrrad-Akrobaten bei der Stuntshow. So manchem Besucher stockte beim Ansehen der Fahrradstuntshow der Atem – doch die Athleten hatten alles im Griff und lieferten eine unfallfreie Show ab. - pat/san

Dirtbiking: Wie Skaten mit Fahrrad

SOEST - Tollkühne Sprünge auf wendigen kleinen Mountainbikes, rasante Fahrten über unwegsames Gelände – seit dem Sattel-Fest wissen die Soester, was Dirtbiking ist. Die Brüder Oliver (15) und Daniel (17) Gröne stellten ihre temporeiche Lieblingssportart an einem eigenen Stand auf dem Soester Fahrrad-Markt vor. Mit großen Fotos und einem eigens gedrehten Video vermittelten die beiden Teenager den Besuchern einen Eindruck vom „Skaten mit dem Fahrrad“.

Bisher trainieren die Gröne-Brüder und ihre Freunde noch auf einem eigenen Platz in Winterberg und manchmal auf der Soester Skaterbahn, „die ist aber nicht so richtig geeignet“, wie Oliver sagt.

Sie hoffen, mit Hilfe des SEN demnächst einen eigenen Parcours auf einem 1 200 Quadratmeter großen Gelände im „Kinderwald“ am Lendringser Weg bauen zu können. Wie der aussehen sollen, haben die beiden Biker schon mal an ihrem Stand in Mini-Format dargestellt.
Ihr Modell ist aus Lehm und die Akteure sind Playmobil-Püppchen. - bs

Die Fahrrad-Rocker

HAMM/SOEST - So sehen Fahrradträume aus: Ein hochgezogener Lenker, ein schwerer Ledersattel und blitzendes Chrom. Einen „Chopper“ nennen die drei Soester so ein Fahrrad. Als ob es ein Motorrad wäre. „Das ist die Harley unter den Fahrrädern“, sagen die drei.
Matthias Gosselke, Karsten Müller und Julian Trippe sind die „Chrome Ridaz“, Schrauber, die ihren technischen Enthusiamus dem Fahrrad widmen.

Klassische Räder hätten es ihm angetan, sagt Gosselke. Und die Formen der 60er Jahre. In einer Zeit, in der Fahrräder mit Elektromotoren fahren, wolle er das Ursprüngliche bewahren.

„Es muss keine neue Achtgangschaltung sein“, fügt Müller hinz. „Und nicht alles muss aus Carbon sein.“ Dazu komme die Lust am Schrauben. Acht Fahrräder hätten die „Chrome Ridaz“ einmal bei einer Radversteigerung mitgenommen und ausgeschlachtet.

Für das Sattel-Fest haben die Radfans aber nicht ihre „Chopper“, sondern alltagstaugliche Modelle aus der Garage geholt. „Bergsieger“ heißt das im Stil eines 70-Jahre-Rennrads gehaltene Gefährt. „Maximal drei Gänge“, sagt Trippe. „Aber verkehrstauglich.“
Die Szene der Fahrradschrauber ist überschaubar: Vier Mitglieder hat die Gruppe, die Szene organisiert sich bundesweit über das Internet. Doch man kommt herum: „An einem Wochenende in Hannover“, sagt Trippe. „Am nächsten beim Sattel-Fest.“ - jf

Mit 104 Kilometern pro Stunde

HAMM/SOEST - „Im Paradies“, dröhnt es durch den Biergarten im Schatten der Geither Pfarrkirche. „Ich bin im Paradies.“ Der die Musikauswahl des Schlager-DJ mag nicht jedermanns Sache sein, doch im siebten Himmel fühlten sich viele Radfahrer, die am Sonntag zwischen Hamm und Soest freie Fahrt hatten.

Die Stimmung war durchweg fröhlich. Polizisten, die Kreuzungen sicherten, freuten sich über ein „Danke schön!“ der Radler. „Bitte die Straße freimachen!“, schallte es dagegen durch die Ortsdurchfahrt von Osttünnen. Michael Striewe, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft, musste immer wieder Radler ermahnen, die auf der Fahrbahn stehen blieben und den dichten Verkehr blockierten. Über mangenden Zuspruch konnten die Osttünner sich nicht beklagen: „Es fing zaghaft an“, so Striewe. „Doch ab 11 Uhr ist es voll geworden.“

Das stellt auch Maria Renner fest, die auf Haus Gröneberg, zwischen Osttünnen und Ostwennemar, eine Versorgungspunkt eingerichtet hat. „Es ist voller als in den vergangenen Jahren“, sagt sie. Und: „Die Leute sind besser drauf. Das Wetter ist ja auch besser.“

Gut drauf waren auch die Handballer des ASV. Eine Sechs-Mann-Abordnung des frisch gebackenen Bundesligisten war nach einem Testspiel gegen den Erstliga-Absteiger aus Minden nach Werries gereist und stand Handballfans Rede und Anwort. ASV-Geschäftsführer Burkhard Reinhold sah den Sinn des „Handball Points“ in der Werbung für den Breitensport. Für die 22 Amateurmannschaften des Vereins sei das eine Gelegenheit, sich zu präsentieren. Die Abteilungen packten dementsprechend an: Die Oberligamannschaft am Grill und die Jugendabteilung am Kuchenbuffet. Und wer sich wie ein Bundesligaspieler fühlen wollte, durfte auf eine Handballtor werfen. Ein Laser maß die Geschwindigkeit: Der Rekord lag bei stolzen 104 Kilometern pro Stunde.
Allerdings war mancher Anwohner trotz der vielen Ankündigungen nicht darauf vorbereitet, was sich an diesem Sonntag vor seiner Haustür abspielen würde. So wie eine Frau am Hattroper Weg in Soest. Sie war morgens mit ihrem schicken roten Auto losgefahren und fand sich plötzlich inmitten eines Pulks fröhlicher Radfahrer wieder. Hilflos tuckerte sie immer weiter, bis Werner Lange von der Mobilen Funkhilfe sie von der gesperrten Strecke in eine „sichere“ Seitenstraße lotste. - jf/bs

Von Helm bis Hupe

SOEST - Angenommen, man hätte das Sattel-Fest mitmachen wollen und nicht ein einziges Ausrüstungsteil gehabt. Es wäre überhaupt kein Problem gewesen: Beim Fahrradmarkt gestern Morgen war jedes Detail zu bekommen – vom Helm bis Hupe. Man hätte sich eindecken und sofort starten können.

Frank Linnhof von der SEN-Radstation am Bahnhof und sein fünfköpfiges Team hatten schon am frühen Morgen alle Hände voll zu tun. Sie nahmen gebrauchte Fahrräder entgegen, um sie gleich darauf an die schon interessiert wartenden Kunden weiter zu verkaufen. Vom Kinderrad für den Radel-Nachwuchs bis zum ausgewachsenen Trekking-Rad war für jeden etwas dabei. Als echtes Schnäppchen für Liebhaber galt das nostalgische Herrenrad von 1968 – da wurden bei manchem Jugederinnerungen wach.

Für Dirk Bröcking, den erfahrenen Auktionator mancher Fahrrad-Versteigerung, war die gestrige Aktion eine der besten, die er je mitgemacht hat. So viele Velos wie selten kamen unter den Hammer. Einige waren darunter, über die „man mal mit einem Putztuch gehen“ müsste. Aber selbst die fanden Käufer, ebenso wie das Mountainbike ohne Sattel. „Den gibt's nebenan“, empfahl Bröcking. Immerhin: Ein Herren-Trekkingrad in Top-Form brachte das Höchstgebot von 145 Euro.
Morgens um 10 Uhr behaupteten ein paar ganz Pfiffige, sie hätten die Stecke von Hamm aus schon locker hinter sich gebracht. Ansonsten aber hatten die Besucher noch freien Zugang zu den Ständen und Verlosungsaktionen des Anzeigers, der Krankenkassen, des ADFC, zu der Aktion „Guide for Blind“, zu den Waffelbäckern und Getränkeverkäufern. Anonsten aber füllte sich der Marktplatz immer mehr. Und gegen Mittag war beinah „kein Rad mehr an die Erde“ zu kriegen. Hier trafen sich Freunde, Familien und Vereine und auf ging's nach Hamm. Freie Fahrt zwischen Soest und Hamm und das ohne Regen¨– dieses Sattel-Fest wollten alle mitfeiern. - bs

Nebel kühlte heiße Radlerwaden

WELVER - „Wenn das so weitergeht haben wir Welvers Haushalt saniert“, freute sich gestern Detlev Westphal über die Beträge, die bei der Versteigerung der Fundfahrräder beim Sattel-Fest eingenommen wurden. Mit launigen Sprüchen fand er als Auktionator sofort den richtigen Zugang zum bietbereiten Publikum und bot eines nach dem anderen der teilweise stark sanierungsbedürftigen Velos an, die dennoch einen reißenden Absatz fanden. Ob für 1,60 Euro oder für über 50 Euro – die Fahrräder gingen gestern zu jedem Preis weg.

Überhaupt hat sich Welver als Mittelpunkt des Sattel-Fests etabliert. Den ganzen Tag über war auf dem Marktplatz ein ständiges Kommen und Gehen. Mitten im neuen Kreisverkehr erwartete die Radler ein großes Segelschiff, das auf die aktuellen Aufführungen der Waldbühne in Hamm-Hessen aufmerksam machte und einen ausgezeichneten Blickfang bot.
Auf dem Marktplatz konnten sich die Besucher in vielfältiger Form stärken, dicht belagert war immer die Salatbar der Aktion „5 am Tag“. Hier konnten kalorienarme Salate mit verschiedenen Dressings den Hunger der Radler in gesunder Form stillen.

Live Musik von der Tanzband „Tequilla Sunrise“ untermalte die Pause für die unzähligen Radfahrer. In Flerke, das zum ersten Mal beim Sattel-Fest mitmachte, bot sich in der Turnhalle die Möglichkeit zur Rast. Hier hatte sich die Flerker Feuerwehr die Aufgabe gestellt, für eine Abkühlung der Radler zu sorgen. Da gab es nicht nur kühle Getränke. Wer wollte, konnte sein Rad durch einen kühlenden Wassernebel steuern.

Auch das Klotinger Schützenheim war das Ziel vieler Radler und Inliner. Mit bewährten Kräften hatten die Klotinger hier wieder eine Raststation aufgebaut, die nach einer anstrengenden Etappe zum Verweilen einlud. - joe

Sattel-Fest Hamm-Soest sorgt für Busumleitungen

HAMM ▪ Während des Sattel-Festes am Sonntag, 25. Juli, müssen Strecken innerhalb des Busliniennetzes für den Gesamtverkehr gesperrt werden.

▪ Alter Uentroper Weg ab Einmündung Zobelweg bis Einmündung Ostwennemarstraße und im weiteren Verlauf ab Einmündung Ostwennemarstraße bis zur Maximilianbrücke. Weiterhin die Kölnische Straße ab Baumstraße bis zur Soester Straße. Dies bedeutet, dass die Linien 1, 3, 6, 18 und 33 wie folgt umgeleitet werden müssen:

▪ Linie 1/3

Alle Fahrten der Linien 1 und 3 beginnen und enden am Maximilianpark. Die Fahrten über den Alten Uentroper Weg werden über den Ammerweg umgeleitet. Die Fahrten über die Lippestraße enden am Maximilianpark.

▪ Linie 6

Die Fahrten der Linie 6 in Richtung Werries führen ab Braamer Straße bis Haltestelle „Grenzweg“, rechts Klenzestraße bis Klenzeplatz (Endstation). Die Rückfahrt erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

▪ Linie 18

Die Fahrten der Linie 18 in Richtung Alter Uentroper Weg über Espenweg – Julienweg – Zobelweg – Paracelsushaus entfallen und werden über den Ammerweg umgeleitet. Die Haltestellen werden zu den Haltestellen „Ammerweg“ und „Starenschleife“ auf den Ammerweg verlegt.

▪ Linie 28

Bei den Fahrten der Linie 28 entfällt die Haltestelle „Kölnische Straße“. Sie wird zur Haltestelle „Baumstraße“ verlegt.

▪ Linie 33

Die Linie 33 fährt ab Espenweg geradeaus über die Ostwennemarstraße bis Lippestraße, rechts bis Sundernstraße, wieder rechts bis Alter Uentroper Weg und weiter den Linienweg. Die Rückfahrten erfolgen in umgekehrter Reihenfolge.
Die Haltestellen der Linien 1, 3 und 33 „Werries/Wendeplatz“, „Werries/Pelzerstraße“ und „Wittenborg“ werden zur Haltestelle „Maxi-Center“ verlegt. Die Haltestellen der Linie 6 „Künstlerwinkel“ und „Espenweg“ werden zur Haltestelle „Klenzestraße“ verlegt. Die Haltestelle „Maximilianpark“ wird von der Linie 6 nicht bedient.

Sonderzüge für Radler

HAMM/SOEST- Auch in diesem Jahr werden wieder viele Radler zum Sattelfest am 25. Juli zwischen Hamm und Soest erwartet. Und die Eurobahn sieht sich auf der RB 89 dafür sehr gut gerüstet. In Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) fahren an diesem Tag zwischen Hamm und Soest vier Züge je Stunde und Richtung. Zusätzlich zum regulären Fahrplanangebot verkehren dann zusätzlich ein bis zwei Sonderzüge je Richtung und Stunde.

Zudem veröffentlichte der ZRL wichtige Informationen für Fahrradfahrer zu den Bahnhöfen.

Hamm: Die Bahnsteige verfügen über Treppen und Aufzüge. Der Einstieg in die Züge erfolgt ohne Spalt und ist höhengleich.Soest: Verfügt über einen Mittelbahnsteig mit Aufzug. An den Treppenaufgängen sind Fahrradschienen angebracht. Der Einstieg in die Züge erfolgt ohne Spalt und ist höhengleich.

Welver: Verfügt über einen Mittelbahnsteig, dieser ist nur über Treppen erreichbar. Der Einstieg in die Züge erfolgt über Stufen, da die Bahnsteige sehr niedrig sind.

Borgeln: Verfügt über Seitenbahnsteige, die per Rampen zu erreichen sind. Der Einstieg in die Züge erfolgt ohne Spalt und ist höhengleich. Zu beachten ist, dass die beschleunigten Züge der RB 89 nicht in Borgeln halten.Weitere Infos zu den Fahrplänen gibt es im Internet unter www.zrl.de.

Minister kommt zum Sattel-Fest

HAMM/SOEST - Der neue Schirmherr des Sattel-Festes, der Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes NRW, Harry Kurt Voigtsberger, lässt es sich nicht nehmen, das Sattel-Fest am 25. Juli persönlich zu besuchen.

Am kommenden Sonntag wird der SPD-Politiker zusammen mit Bürgermeistern und Landratsvertretern im Hammer Kurhausgarten das Sattel-Fest um 11 Uhr persönlich offiziell eröffnen. Als eine seiner ersten Amtshandlung nimmt er gern die größte radtouristische Veranstaltung der Region zum Anlass, sich persönlich in Hamm ein Bild vom Sattel-Fest zu machen. Bei den kurzweilig gehaltenen Grußworten wird der ehemalige Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) die Bedeutung des Radtourismus' in Nordrhein-Westfalen thematisieren.

Auch die „Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW“ (AGFS), zu der sowohl die Städte Hamm und Soest als auch der Kreis Soest gehören, verdeutlicht die Zugehörigkeit des Landes NRW zum Sattel-Fest. Anschließend will der dreifache Vater auf der Sattel-Fest-Strecke selbst kräftig in die Pedale treten.

Neue T-Shirts für die Sattel-Fest-Helfer

HAMM - Neu eingekleidet wurden die Helfer des 5. Sattel-Festes, das am Sonntag, 25. Juli, in Hamm, Welver und Soest gefeiert wird. Im Technischen Rathaus wurden die ersten blauen Shirts ausgegeben, die den Streckenposten und Reparaturteams ein einheitliches Erscheinungsbild geben werden. Rund 130 Freiwilllige sind in diesem Jahr im Einsatz, davon rund 90 auf Hammer Stadtgebiet, berichtet Dörthe Strübli vom Hammer Stadtmarketing. Unter ihnen befinden sich allein 50 Verkehrskadetten, dazu kommen Helfer vom ADFC, Rotem Kreuz, der DLRG, Polizei und Feuerwehr. Die Shirts tragen erstmals keine Jahreszahl, wären also auch für spätere Sattel-Feste zu verwenden.

Lieblingsmusik am Fahrradlenker

HAMM - Pünktlich zum Sattel-Fest 2010 gibt es eine Neuheit, die Radler-Herzen höher schlagen lässt: die Soundtasche.

Mit Batterien bestückt bietet sie die Möglichkeit, seine persönliche Lieblingsmusik beim Radfahren entspannt und vor allem gefahrenfrei zu hören. Die Musik ertönt aus zwei im Deckel der Tasche installierten Lautsprechern. Dann nur noch Batterien einlegen und mp3-Player (oder Handy, iPhone etc.) anschließen. Diese neue Generation einer Lenkertasche ist kompakt und bietet dennoch genügend Platz für Kleinigkeiten wie Portemonnaie, Tempos, Brillen, Schlüssel, Handy: Eben alles, was man braucht, um wirklich „sattel-fest“ zu sein. Durch einen Tragegurt wird sie außerdem zum idealen Begleiter beim Picknick und bei Spaziergängen. Ganz in schwarz gehalten, mit dem edel wirkenden Logo Sattel-Fest komplettiert sie neben dem Rucksack und der Kappe die Reihe der Fan-Artikel zum Sattel-Fest.

An folgenden Stellen ist die Soundtasche zum Preis von 14,90 Euro erhältlich, ebenso wie die Kappe (8,90 Euro) und der Rucksack (14,95 Euro):
Westfälischer Anzeiger, Gutenbergstr. 1 oder an der „Insel“ auf dem Willy-Brandt-Platz. Selbstverständlich werden die drei Artikel auch direkt auf den Fahrradmärkten beim Sattel-Fest am Sonntag, 25. Juli, verkauft.

"Jetzt ist es Tradition"

Sattel-Fest: Bürgermeister stellten Konzept für die fünfte Auflage vor. Schlenker über Flerke – ansonsten bleibt Streckenführung wie gewohnt

SOEST - Bei Jubiläen geraten die Beteiligten gern ins Schwärmen. Kein Wunder also, dass auch Macher des Sattel-Festes und die Bürgermeister der Gemeinde in Erinnerungen schwelgten, als sie jetzt die neue Auflage des großen Spektakels zwischen Hamm und Soest vorstellten. „Freie Fahrt für Fahrräder“ heißt es am Sonntag, 25. Juli, zum fünften Mal – ein kleines Jubiläum also. Bei günstigem Wetter werden wieder über 50 000 Gäste erwartet. Jede Gemeinde für sich hatte schon zuvor Fahrrad- Events inszeniert. Doch das Sattel-Fest zeige, welche Erfolge erzielt werden könnten, wenn alle für ein gemeinsames Ziel zusammenarbeiteten, sagte Soests Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer. „Ich habe den Eindruck, dass den Anwohnern der Strecke das Fest genauso viel Spaß macht wie den Radlern“, sagte Ruthemeyers Hammer Kollegin Ulrike Wäsche. Ingo Teimann, Bürgermeister aus Welver, versprach, dass sich der Ort als Zentrum des Festes wieder viele Attraktionen ausdenke. Hier können die Aktiven eine „Siesta“ einlegen. Landrätin Eva Irrgang ist bei allen Sattel-Festen mitgeradelt und freut sich auch jetzt wieder darauf, am 25. Juli dabei zu sein: „Beim fünften Mal ist es Tradition.“ Das bewährte Konzept wird mit ein paar kleinen Änderungen beibehalten. Erstmals führt die Strecke von Soest nach Hamm oder umgekehrt über Flerke. Die Dorfgemeinschaft dort bietet den strammen Radlern Verschnaufmöglichkeiten am Pool und Erfrischungen an der Wasserwand und in Duschen an. An den Endpunkten in Hamm und Soest werden wieder Fahrradmärkte aufgezogen. Die Hammer haben ihren Endpunkt der Tour allerdings in den Kurpark verlegt – unter anderem der attraktiveren Kulisse wegen. Dort steigt ein Familienfest mit Attraktionen für Kleine und Große. Für Bahnreisende steht ein Shuttle-Service zwischen Bahnhof und Kurpark bereit.

Guide4Blind beteiligt sich aktiv am Sattel-Fest 2010

Wenn am Sonntag, 25. Juli alle Radler zur „freien Fahrt“ zwischen Hamm und Soest einegalden sind, gibt es einen besonderen Service für blinde und sehbehinderte Menschen: Das Projektteam „Guide4Blind“ beteiligt sich dieses Jahr mit mehreren Tandems am Sattel-Fest. Der Start der Tour erfolgt in Hamm, um dann gemeinsam nach Soest zu radeln.

Interessierte blinde und sehbehinderte Menschen sind eingeladen, an der Tour teilzunehmen. Bei Bedarf können Tandems und/oder Piloten zur Verfügung gestellt werden, um das Sattelfest mitzuerleben. Auf dem Soester Marktplatz informieren die Mitarbeiter von Guide4Blind über die bisherigen Projektergebnisse, weiteren Planungen und Möglichkeiten. Zusätzlich haben Tandem-Neueinsteiger die Möglichkeit das Tandem-Fahren mit einem erfahrenen „Piloten“ auszuprobieren.

Als besonderes Highlight veranstaltet das Guide4Blind-Team einen Wettbewerb zur Namensfindung zweier Radrouten. Auf die Gewinner warten attraktive Preise, die zu einem späteren Zeitpunkt durch die Landrätin des Kreises Soest verliehen werden. Das Projekt „Guide4Blind – Neue Wege für und mit dem Tourismus auch für blinde und sehbehinderte Menschen“ soll dazu beitragen, Barrieren abzubauen und die Region Soest in eine bisher einzigartige, barrierearme und touristische Destination zu verwandeln.

Ziel des richtungweisenden Vorhabens ist die Entwicklung und Forcierung neuer touristischer Anwendungen unter Verwendung übergreifender Navigationslösungen und Dienste. Diese sollen für mobilitätseingeschränkte, sehbehinderte oder blinde Menschen zu einer Verbesserung ihrer Mobilität und Lebensqualität beitragen. Die sichere Führung blinder und stark sehbehinderter Personen durch unsere Lebensräume „Stadt“ und „Landschaft“ hat für Guide4Blind oberste Priorität. Dezimetergenaue, satellitengestützte Navigation, unter Verwendung zusätzlicher topographischer Geodaten, sollen betroffenen Mitbürgern eine eigenständigere Erkundung und Erschließung ihrer Umwelt ermöglichen.

In interessanten Stadtrundgängen sollen blinde und sehbehinderte Touristen die Altstadt von Soest erfahren und je nach Interessenlage ihre Rundgänge individuell auswählen oder auch andere Orte des täglichen Bedarfs aufsuchen können.

Zukünftig wird man den wunderschönen historischen Altstadtkern von Soest auf eine neue Art erkunden können. Satelliten leiten auf sicheren Wegen zu einer Vielzahl touristischer und kulturell wertvoller Bauwerke und Denkmäler. Unterwegs gibt es Informationen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten und unter dem Motto „gefühltes Soest“ bekommt man an 3D-Modellen oder am Original einen Eindruck von Gestalt, Zustand und Raum. Nicht nur in der Altstadt von Soest sollen die Servicedienste zur Verfügung stehen, sondern auch auf ausgewählten Tandemradrouten im Gebiet des Kreises Soest. Eine flache Nordwest-Route durch die Gemeinden Bad Sassendorf, Lippetal und Welver, eine sportliche Südost-Route durch Erwitte und Anröchte über die Pengel Anton-Trasse bis nach Möhnesee und Warstein oder um den Möhnesee herum, sollen mit dem Tandem erschlossen und befahren werden können.

Die Nordwest- und die Südost-Route stehen im Zentrum unseres Wettbewerbs zur Namensfindung.

Rückfragen und Anmeldungen zur Tandem-Tour: per Email:guide4blind@kreis-soest.de oder telefonisch: 02921 / 30 23 17 - Geschäftsstelle des Projektes Guide4Blind

Fünfte Sattel-Fest Auflage

Am Sonntag, 25. Juli, heißt es zwischen 9 und 18 Uhr jetzt bereits zum fünften Mal „freie Fahrt“ zwischen Hamm und Soest. Die gut 40 Kilometer lange Strecke ist für den Autoverkehr gesperrt, damit Fahrrad-Begeisterte sich unbeschwert in den Sattel schwingen und die Fahrt genießen können.

Insbesondere das außergewöhnliche Engagement der vielen Dorfgemeinschaften und die fantasievollen Aktionen an der Strecke tragen zum speziellen Flair dieser Veranstaltung bei. In den liebevoll dekorierten „Cafés an der Straße“ können die Radler auftanken bei Kaffee und Kuchen, Kaltgetränken, frisch gepresstem Orangensaft, belegten Brötchen, Fisch und Fleisch vom Grill, Milchprodukten und Eis vom Landwirt. Sogar kostenlos duschen kann man zwischendurch oder sich unter einer Wasserwand der Feuerwehr abkühlen. Und selbst Sonnencreme und Gel gegen Mückenstiche gehören schon seit langem zum Gute-Laune-Service und erfreuen sich (bei entsprechendem Wetter) großer Beliebtheit. Ob Beachparty, Massagen, Strohballenburgen, DJ, Tombola, kleine Ausstellungen, ein Handball-Point oder die „Atempause“ der evangelischen Kirche in Borgeln – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, und damit auch nicht den Möglichkeiten für abwechslungsreiche Pausen.

Für diejenigen, die nur ein Teilstück radeln möchten, stehen Bus und Bahn bereit. Das Zug-Angebot auf der Strecke Hamm, Welver, Borgeln, Soest wurde hierbei deutlich ausgeweitet. Zudem besteht die Möglichkeit, mit Sonderbussen den Rest der Strecke zurückzulegen, da sie zwischen den Bahnhöfen Hamm und Soest pendeln und am Kurhaus, in Ostwennemar und in Welver einen Stopp einlegen.

Wie jedes Jahr gibt es auf den Fahrradmärkten in Hamm, Soest und Welver wieder viele attraktive Angebote für Schnäppchenjäger, Bratwurstfans, Fahrradprofis, Urlauber und alle, die sich für Drahtesel interessieren.

Zum fünften Geburtstag wurde der Fahrradmarkt in Hamm in den Kurhausgarten verlegt und lockt nun mit idyllischem Kurpark-Ambiente und deutlich mehr Aktionen. Ein Bus-Zubringer mit Fahrradanhänger sorgt für eine komfortable Anbindung an den Bahnhof.

Über elf Radtouristik-Anbieter sowie rund 20 weitere Stände mit Fahrradhändlern, Gesundheitschecks, Informationen und Mitmachaktionen sind auf dem Hammer Markt vertreten. Darüber hinaus gibt’s eine spannende BMX-Freestyle-Show, das Lokalradio überträgt live.

Schnupperangebote gibt’s für das Fahren mit Segways (elektronische Roller) und für die neue Trendsportart Slacklining. Der ADFC bietet eine kostenlose Fahrradwache an. der Clou: Während der Parkzeit wird das Rad auf Wunsch in einer Fahrradwaschanlage gereinigt.

Um 11 Uhr findet auf dem Hammer Fahrradmarkt auch die offizielle Eröffnung des Sattel-Festes statt und anschließend eine Fundräderversteigerung.

Eine ähnliche Rundumversorgung bietet auch der Welveraner Fahrradmarkt. Partner von Polizei, Verkehrswacht und der Stabstelle Verkehrssicheres NRW informieren zum Thema Fahrradsicherheit. Fahrradhändler präsentieren neue Modelle, Ersatzteile und Zubehör und Touristik-Stände machen Appetit auf neue und bekannte Routen und Ferienziele für Fahrradfahrer. Gegen 14.30 Uhr gibt’s die beliebte Fundräderversteigerung.

Und auch die dritte Fahrradmarkt-Alternative in Soest bietet genug Gründe für einen ausgiebigen Aufenthalt im Herzen der historischen Altstadt. Eingerahmt von hübschen Fachwerkzeilen auf dem Soester Markt, laden zahlreiche Gastronomiebetriebe und ein musikalisches Rahmenprogramm zum ausgiebigen Verweilen ein.

Um 12 Uhr startet hier die unterhaltsame Fundräder-Versteigerung, die von den humorvollen Kommentaren des „Auktionators“ lebt, so dass nicht nur Schnäppchenjäger im Publikum stehen. Fahrräder kann man allerdings wahlweise auch noch an anderer Stelle erwerben. Die Soester Radstation steht gleich nebenan als Vermittler von gebrauchten Rädern zur Verfügung, die man dort abgeben oder erstehen kann.

Ansonsten bieten auch hier zahlreiche Stände Infos aller Art rund um das Thema Fahrrad an. Im Rahmen eines Projektes mit dem Titel „Guide4Blind“ werden erstmals Tandem-Touren für blinde und sehbehinderte Menschen angeboten. Ein Infostand informiert über die derzeitige Planung von satellitengestützter Navigation für touristische Ausflüge zu Fuß und per Rad in und um Soest.

Zwei Tipps: Die Radstation Soest am Bahnhof, die Tourist-Information Soest und die Gemeinde Welver verleihen E-Bikes, mit denen die 40 Kilometer lange Stecke komfortabel befahren werden kann – natürlich auch von Personen, die konditionstechnisch mit einem „normalen“ Fahrrad ansonsten gar nicht am Sattel-Fest teilnehmen könnten. Da die Anzahl der Räder begrenzt ist, sollten bei Interesse rechtzeitig Reservierungen erfolgen.

Wer die Stadt Soest bei dieser Gelegenheit noch ausgiebiger kennen lernen möchte, für den bietet die Tourist Information Soest ein „Radler-Rendezvous“ an. Es beinhaltet eine Übernachtung mit Frühstück (im Doppelzimmer), Abendessen und eine Stadtführung zum Preis von 61 Euro pro Person.

Zum 5. Sattel-Fest gibt es einen silbernen Ansteck-Pin

Surrende Fahrradketten, Wiesen und Wälder, liebevoll-leckere Raststationen, entspannte Radler: Das ist das Sattel-Fest. Zum 5. Mal heißt es „freie Fahrt“ zwischen Hamm und Soest, wenn die rund 40 Kilometer lange Strecke für den Autoverkehr gesperrt ist. Am Sonntag, 25. Juli, ist es wieder so weit: Fahrrad-Begeisterte schwingen sich in den Sattel und genießen die Fahrt. Wie es sich für einen fünften Geburtstag gehört, gibt es den Ansteckpin einmalig in silberner Farbe. Das begehrte Sammlerobjekt erscheint mit 1 500 Stück in limitierter Auflage und ansonsten jährlich wechselnder Farbe. Ab sofort ist der silberne Geburtstags-Pin für zwei Euro beim Westfälischen Anzeiger an der Gutenbergstraße erhältlich. „Sattel-Fest“ ausstatten können sich die Radler bereits seit dem vergangenen Jahr mit einem schwarzen Rucksack (14,95 Euro) und einer schwarzen Kappe (8,90 Euro) mit der charakteristischen rot-weißen Sattel-Fest-Fahne. An dieser Stelle sei verraten: Neu in die Sattel-Fest-Ausstattung wird in diesem Jahr noch eine mp3-Fahrrad-Lenkertasche aufgenommen. Selbstverständlich gibt es die gesamte Produktpalette am Sattel-Fest-Sonntag auch auf den Fahrradmärkten in Hamm, Soest und Welver.

Sattel-Fest-Strecke ist bereit für die fünfte Auflage

Die Strecke für das fünfte Sattel-Fest zwischen Hamm und Soest am 25. Juli ist bereit. Bei bestem Wetter machte sich eine Gruppe von Vertretern der beteiligten Orte Hamm, Welver und Soest und der Veranstalter wie ADFC und Westfälischer Anzeiger gestern Vormittag vom Hammer Bahnhof aus auf den Weg. Trotz des strengen Winters sind nur noch wenige Schlaglöcher auf der Strecke, die am Tag des Sattel-Fests auf 40 Kilometern autofrei sein wird. Neben der Bodenbeschaffenheit untersuchten die Testradler die Neuerungen auf dem Weg. So gab es beim Anradeln zum Sattel-Fest einen Halt im Kurpark, der in diesem Jahr zentraler Anlaufpunkt auf dem Hammer Stadtgebiet sein soll. Die Änderung auf dem Gebiet der Gemeinde Welver mit dem Schlenker über Flerke bringt zwei durchaus anspruchsvolle Anstiege mit sich.

Kleines Jubiläum mit großen Attraktionen

Surrende Fahrradketten, Wiesen und Wälder, liebevoll-leckere Raststationen, entspannte Radler: Das ist das Sattel-Fest. Zum 5. Mal heißt es "freie Fahrt" zwischen Hamm und Soest. Am Sonntag (25. Juli) ist es wieder so weit: Die 40 Kilometer zwischen Hamm und Soest sind für den Autoverkehr gesperrt, Fahrrad-Begeisterte schwingen sich in den Sattel und genießen die Fahrt. Wie es sich für ein Jubiläum gehört, wird nicht nur das Bewährte fort-, sondern auch neue Ideen und Verbesserungen umgesetzt. Erstmals findet der Fahrradmarkt in Hamm im Kurhausgarten statt. Das bringt viele Vorteile mit sich, sind sich die Organisatoren vom Hammer Stadtmarketing sicher. Die Umgebung ist landschaftlich schöner. Der Fahrradmarkt wird größer. Der Musikpavillon kann für Live-Musik, Open-Air-Gottesdienst und Fund-Fahrradversteigerung genutzt werden. Zudem können die Radler von dort direkt auf die Strecke entlang des Kanals starten. Ein Bus-Zubringer vom oder zum Bahnhof macht die Strecke komfortabel.

Im idyllischen und ruhigen Kurpark wird das Programm noch deutlicher auf Familien ausgerichtet. Mitmachaktionen, Spielmobil, aber auch Fahrradurlaub für die ganze Familie sind genauso im Angebot wie zahlreiche Stände rund ums Radfahren. Von 9.00 bis 18.00 Uhr heißt es bei den Fahrradmärkten in Hamm, Soest und Welver: "Runter vom Fahrrad - genießen - rauf aufs Fahrrad".

Oder in der Pause rauf auf´s Seil. Denn im Kurpark hat eine Trendsportbegeisterte Premiere: Das Slackline. Dabei werden Gurte zwischen den Bäumen gespannt, auf denen ähnlich dem Seiltanzen balanciert wird. Das Zusammenspiel aus Balance, Konzentration und Koordination macht die Faszination dieser Sportart aus. Im Gegensatz zum Balancieren auf dem Hochseil, wo das Seil so straff gespannt ist, dass es sich kaum bewegt, dehnt sich eine Slackline unter der Last des Slackliners. Sie verhält sich dadurch sehr dynamisch und verlangt ein ständiges aktives Ausgleichen ihrer Eigenbewegung.

Natürlich wird der Markt mit dem Gottesdienst um 9.30 Uhr eröffnet und auch die anschließende Eröffnungsrede des Sattel-Festes findet unter dem grünen Dach des Kurparks statt. Danach geht es für alle segen- und nicht regenreich - auf die Strecke.

Auch in Soest und Welver werden die Besucher auf den Fahrradmärkten zwischen 9.00 und 18.00 Uhr mit vielen attraktiven Attraktionen begrüßt. Welver als Raststation auf der Hälfte der Strecke hat außerdem den Streckenverkauf optimiert. Erstmals geht es auf einem landschaftlich reizvollen Schlenker durch den Ortsteil Flerke.

Für Sicherheit und Service sorgen unter anderem die Verkehrskadetten. Nach der sehr guten Zusammenarbeit beim Nordrhein-Westfalen-Tag im vergangenen Jahr sind sie erst-mals als Streckenposten in Hamm im Einsatz. Die mobilen Helfer des ADFC sind auf der Strecke jederzeit Ansprechpartner für die Radler bei Fragen oder kleinen Pannen. Kleinere Blessuren werden wie immer professionell vom Deutschen Roten Kreuz und dem DLRG versorgt. Müde Beine? Kein Problem. Für diejenigen, die nur ein Teilstück radeln möchten, stehen Bus und Bahn bereit. Das Zugangebot auf der Strecke Hamm, Welver, Borgeln, Soest wird deutlich ausgeweitet. Zudem haben Radelmüde die Möglichkeit, mit Sonderbussen den Rest der Strecke zu erklimmen, da sie zwischen Hamm und Soest pendeln und am Kurhaus, in Ostwennemar und in Welver und Borgeln einen Stopp einlegen, um die Drahtesel-Ritter - natürlich mit Fahrrad - von dort aus zum gewünschten Ziel bringen.

Das Sattel-Fest 2010

Im diesem Jahr heißt es bereits zum fünften Mal „freie Fahrt zwischen Hamm und Soest“, wenn sich erneut beim Sattel-Fest Zehntausende von Rad-Begeisterten am Sonntag, dem 25. Juli 2010 zwischen 9 und 18 Uhr auf den Sattel schwingen. Auf zwei Rädern kann man erneut auf einer eigens für die Radler reservierten und für den Autoverkehr gesperrten, ca. 40 km langen Strecke auf Erlebnistour gehen und in landschaftlich wunderschöner Umgebung Neues entdecken und Bekanntes genießen. Informationen, Spaß und Unterhaltung rund ums Thema Fahrrad und damit immer einen guten Grund für einen kleine Pause, gibt’s nicht nur unterwegs, sondern auch auf den dazugehörenden Fahrradmärkten in Hamm, Soest und Welver. Neu in Hamm: Der Fahrradmarkt mit Start und Ziel findet erstmalig im Kurhausgarten an der Adenauerallee statt.










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